Neurodermitis im Winter

So pflegst Du Deine Haut richtig!

Unsere Haut wird im Winter stärker strapaziert und benötigt eine intensivere Pflege. Besonders Betroffene der Neurodermitis müssen nun aufpassen, dass sie ohne neuen Schub durch die eigentlich schönste Zeit des Jahres kommen. Wie atopische Haut gut durch die kalte Jahreszeit kommt, erklären Dir unsere Hautärzte.

 

Warum ist die Haut bei Neurodermitis im Winter pflegebedürftiger? 

Der Neurodermitis liegt ein genetisch fehlerhafter Aufbau der Hautschichten zugrunde. So fehlt es der schützenden Hornschicht an Eiweißen, wodurch die Barrierefunktion der Haut geschwächt wird und seine Aufgabe nicht mehr ausreichend erfüllen kann. Bedingt durch diesen Umstand kann die Feuchtigkeit nicht mehr in der Haut gehalten werden und sie wird trocken und anfälliger für äußere Reize. Kälte und starke Lufttrockenheit im Winter reizen die sensible Hautbarriere und können so einen Schub auslösen.  

 

Schütze und pflege Deine Haut so gut es geht 

Du solltest Deiner Haut im Winter mehr Beachtung schenken. Hier kommen unsere fachärztlichen Tipps, wie Du Reizungen, Trockenheit und Juckreiz vermeiden kannst: 

 

1. Beuge trockener Heizungsluft vor 

Das wohl größte Problem für Atopiker ist die trockene Heizungsluft. Die teils sehr trockene Luft entzieht der Haut die Feuchtigkeit und verstärkt äußere Reize.  

So kannst Du vorbeugen: Versuche die Luftfeuchtigkeit auf einem konstanten Level zu halten. Nutze dafür einen herkömmlichen Luftbefeuchter oder stelle einfach einen Topf mit Wasser auf den Heizkörper. 

 

2. Cremen, cremen, cremen!

Temperaturen von unter 8 Grad bringen die Talgproduktion zum Erliegen. Vor allem Atopiker haben nun ein echtes Problem: Ohne funktionierende Talgproduktion schwindet der natürliche Fettfilm der Haut. Dieser ist jedoch für die Schutzbarriere der Haut verantwortlich. Da die atopische Haut bereits eine schwächere Schutzbarriere aufweist, verstärkt sich dieser Effekt noch einmal. Juckreiz und Entzündungen der Haut sind die Folge. Um hier vorzubeugen ist ein regelmäßiges Cremen extrem wichtig.  

 

3. Vermeide zu heißes Duschen

Nach einem längeren Aufenthalt im Freien an der kalten Luft ist der Gedanke an eine heiße Dusche zum Aufwärmen verlockend. Für Atopiker ist nur genau das Tabu: Wird die Haut wärmer als die Raumluft, verdunstet die Feuchtigkeit auf der Haut und trocknet sie schneller aus. Die Haut ist nun trocken, gespannt und beginnt zu jucken. 

 

4. Aufgepasst bei der Wahl der Winterkleidung   

So kuschelig der Wollpullover an einem kalten Wintertag auch sein mag, die Rohfasern der Wolle führen zu Juckreiz und Entzündungen der Haut. Synthetische Stoffe sind leider auch nicht besser: Sie haben zudem das Potenzial die Haut so abzudichten, dass sie einen Wärmestau verursachen. Wähle daher Kleidung aus weichen Materialien, die atmungsaktiv sind.  

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Dr. Frederic Pfeifer

Autor

Verfasst von Dr. med. Frederic Pfeifer

Dr. med. Frederic Pfeifer ist Facharzt für Dermatologie, Gründer der Online Hautarztapp DERMAFY und Spezialist für entzündliche Hauterkrankungen.

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