Trockene & rissige Hände

So pflegst Du sie richtig!

Für viele bringen die tiefen Temperaturen und die Heizungsluft im Herbst und Winter ein häufiges Problem mit sich: trockene und rissige, teils schmerzende Hände. Dabei sind meistens die Handknöchel und -Gelenke betroffen. In diesem Blog-Beitrag erklären Dir unsere Hautärzte, wieso die Hände in dieser kalten Jahreszeit besonders trocken werden, welche Symptome sich dabei meist zeigen und vor allem, was Du dagegen tun kannst und der Hautveränderung zukünftig vorbeugst. 

Warum bekommt man trockene Hände?

Trockene Hände im Herbst und Winter sind keine Seltenheit. Die Haut an unseren Händen ist an sich schon sehr dünn und enthält nur wenige Talgdrüsen zur Lipidproduktion, die ein essenzieller Bestandteil der Schutzbarriere der Haut sind. Die kalte, teils windige Luft draußen und die trockene Heizungsluft drinnen entziehen der Haut Feuchtigkeit. Dies führt dazu, dass die Hautbarriere geschwächt wird und weniger Wasser speichern kann. Zudem kann häufiges Händewaschen mit zu heißen Wasser und der Einsatz von aggressiven Seifen die Schutzbarriere weiter schwächen und Haut austrocknen.

 

Welche Symptome treten bei trockenen und rissigen Händen auf?

Die häufigsten Anzeichen für trockene Haut an den Händen sind: 

  • spröde & raue Haut
  • Risse in der Haut
  • schuppige Haut
  • gerötete, juckende, teils schmerzende Haut

Die Symptome zeigen sich verstärkt im Knöchel- und Handgelenksbereich, können aber auch die ganze Hand betreffen. In schwereren Fällen können durch die kleinen Risse Entzündungen auftreten. Diese Symptome können nicht nur unangenehm sein, sondern auch die Haut anfälliger für Infektionen machen.

 

Was kann man gegen trockene Hände tun?

  1. Schonende Reinigung: Verwende ausschließlich lauwarmes Wasser und eine milde, pH-neutrale Seife, um Deine Hände zu waschen. Vermeide zu heißes Wasser, da es die Haut zusätzlich austrocknet. Auch lange heiße Bäder und Duschen, bei denen die Hände im Dauerkontakt mit Wasser sind, sollten gemieden werden.

  2. Feuchtigkeitspflege: Trage regelmäßig eine feuchtigkeitsspendende Handcreme auf. Achte darauf, dass sie Inhaltsstoffe wie Urea oder Mandelöl enthält, die die Hautbarriere stärken können.

  3. Handschuhe tragen: Bei niedrigen Temperaturen schützen Handschuhe Deine Hände vor dem Austrocknen und vor Kälteschäden. Wenn Du im Haushalt, im Garten oder bei der Arbeit chemische Stoffe nutzt, solltest Du auch hier entsprechende Schutzhandschuhe tragen.

  4. Pflegende Hausmittel verwenden: Natürliche Hausmittel wie Ölbäder mit Oliven- oder Kokosöl, Avocadocreme oder Handmasken aus Haferflocken können Wunder wirken.

 

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Dr. Marta Berger

Autor

Verfasst von Dr. med. Marta Berger

Dr. med. Marta Berger ist Fachärztin für Dermatologie und spezialisiert auf die Bereiche Telemedizin, ästhetische Dermatologie, Dermatochirurgie und Lasertherapie.

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