Handekzem

(Handdermatitis)

ICD-Code: L30.91

Handekzem

Das Handekzem (auch Handdermatitis genannt) ist eine nicht ansteckende Entzündung an den Händen. Es kann akut oder subakut sein, häufig hat es jedoch auch einen chronischen Verlauf (Symptome treten länger als 3 Monate auf). Die häufigste Ursache für Handekzeme sind die Überanspruchung durch eine besondere, meist berufliche Tätigkeit. 

 

Diagnose: Wie sieht ein Handekzem aus?

Typische Symptome für das Handekzem sind starke Trockenheit, Schuppung, Schwellung, Rötung, Bläschenbildung, Nässen und sogar die Bildung von schmerzhaften Rissen („Rhagaden“) an den Händen. Oft sind die Ekzeme auch mit starkem Juckreiz verbunden.

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Mit der DERMAFY App haben wir eine Möglichkeit geschaffen, dass Sie Ihr Hautproblem bequem von zu Hause aus und ohne Wartezeit umgehend fachärztlich behandeln lassen können. Die Diagnose & auf Sie abgestimmte Therapieempfehlung erhalten Sie innerhalb von 24 Stunden. Ein Rezept wird Ihnen bei Bedarf ebenfalls zugeschickt.

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Ursache: Wie ensteht das Handekzem?

Die Ursachen für ein Handekzem lassen sich in drei Kategorien einteilen:

  • Kontaktekzem / Allergisches Ekzem: Durch Kontakt mit Substanzen, auf die man allergisch reagiert
  • Kumulativsubtoxisches Handekzem: Irritation durch langfristige Überbeanspruchung der Haut, häufig berufsbedingt durch eine hautbelastende Tätigkeit
  • Atopisches Handekzem: Auslösung durch eine Veranlagung zu Allergien wie beispielsweise Neurodermitis. Diese Allergien können wiederum durch Stress, Infekte, Medikamente, Kälte sowie insbesondere Rauchen verschlimmert bzw. ausgelöst werden.

Bei einem Teil der Handekzeme kann man keine eindeutige Ursache finden. Handekzem-ähnliche Bilder können auch durch die Schuppenflechte, Hautpilze oder andere Hauterkrankungen verursacht werden. 

Unsere kompetenten Hautärzte und Hautärztinnen von DERMAFY behandeln jeden Tag Patienten und Patientinnen mit Handekzemen erfolgreich per App. Besuchen Sie unseren Online-Hautarzt und erhalten Sie innerhalb von nur 24 Stunden Ihre Diagnose und inviduellen Behandlunsplan:

Handekzem behandeln lassen

Therapie: Schnelle Hilfe gegen Handekzeme im Alltag

Für eine erfolgreiche Behandlung ist es wichtig, die auslösenden oder verschlimmernden Substanzen & Tätigkeiten zu erkennen und diese zu vermeiden oder zu mindestens auf das Nötigste zu reduzieren. 

Handpflege

  • Waschen Sie Ihre Hände seltener (maximal 3 – 5 x täglich). Verwenden Sie Wasser, bei Bedarf seifenfreie und duftstofffreie Flüssigsyndets. Die Hände dabei nur mit lauwarmen, nicht mit heißem Wasser waschen. Anschließend die Hände gut abtrocknen, insbesondere auch die Fingerzwischenräume.
    Übrigens: Handdesinfektionsmittel ist häufig verträglicher als Seife.
  • Führen Sie nach jedem Händewaschen und auch mehrmals zusätzlich am Tag Hautpflege mit einer pflegenden Handcreme durch.
  • Wenn Sie Ringe tragen, sollten Sie diese vor dem Händewaschen unbedingt ablegen. Generell ist es ratsam, auf das Tragen von Ringen zu verzichten. Die Innenseite der Ringe sollte häufiger mit warmem Wasser und einer Bürste gereinigt werden.

Haare waschen

  • Verwenden Sie beim Haare waschen Plastikhandschuhe oder sehr sanfte Haarwaschmittel.
  • Berühren Sie Haarlotionen, Haarcremes oder Haarfärbemittel nicht mit bloßen Händen.

Tätigkeiten mit der Hand

  • Hausarbeiten sollten soweit möglich mit Handschuhen erledigt werden.
  • Schälen, schneiden oder pressen Sie Apfelsinen, Zitronen, Pampelmusen, Tomaten, Spargel, Rhabarber und frische Kartoffeln nicht mit bloßen Händen
  • Vermeiden Sie so weit wie möglich Kontakt mit Seifen, Detergentien, Waschpasten und anderen starken Reinigungs- und Haushaltsmitteln. Waschen Sie Wäsche in der Waschmaschine und Geschirr nicht mit der Hand, notfalls ausschließlich mit Handschuhen. 
  • Zum Spülen und Waschen möglichst Plastik- und keine Gummihandschuhe benutzen, da letztere nicht selten Kontaktekzeme auslösen können. Die Handschuhe sollten nie länger als 20 Minuten getragen werden. Empfehlenswert ist es, unter den Plastikhandschuhen Baumwollhandschuhe  zu tragen (können gewaschen und gewechselt werden), damit die Hände nicht schwitzen. 
  • Achten Sie sorgfältig darauf, dass keine Lösungsmittel wie Alkohol, Benzin, Trichlorethylen, Aceton, Terpentin oder Stoffe wie Reinigungsmittel, Polituren, Schuhcreme, Putzmittel etc. auf Ihre Hand gelangen.
  • Bei Gartenarbeit immer Handschuhe tragen.
  • Schützen Sie Ihre Hände mit Handschuhen vor Kälte.

Hinweis: Ihre Haut hat während des Ekzems, aber auch in der Heilungsphase über Monate eine geringe Widerstandskraft.
Beachten Sie die oben genannten Punkte für ein halbes Jahr nach Abheilung besonders sorgfältig.

 

Ärztliche Behandlung

Für eine ärztliche Behandlung ist es wichtig, die Ursachen für das Ekzem festzustellen. Danach richten sich die weiteren Therapieschritte.
Häufig sind über wenige Wochen kortisonhaltige Cremes oder Salben notwendig, um die Haut zunächst wieder zu beruhigen. Anschließend wird auf andere, pflegende und schützende Cremes oder Salben übergegangen. In schweren Fällen ist die Einnahme von Tabletten notwendig. 

Unsere Hautärzte und Hautärztinnen von DERMAFY, Ihrem Online-Hautarzt per App, sind darauf spezialisiert Hauterscheinungen wie Ekzeme anhand von Bildern und Informationen zu Ihrem Hautproblem eindeutig zu diagnostizieren. Anschließend erhalten Sie einen individuellen Behandlungsplan inklusive entsprechender Privatrezepte für die benötigen Produkte.

Wie das funktioniert? DERMAFY App installieren, Bilder hochladen und Fragebogen ausfüllen. Für nur 24,90€ erhalten Sie innerhalb von nur 24 Stunden eine Diagnose, individuellen Behandlunsplan und ggfs. Rezept - das alles per App bequem von zu Hause aus. Die Kosten werden von Ihrer privaten Krankenkasse und teilweise auch von gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

 

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Dr. Sebastian Pfeifer
Verfasst von Dr. Sebastian Pfeifer

Dr. Sebastian Pfeifer ist Facharzt für Dermatologie, Gründer der Online Hautarztapp DERMAFY und Spezialist für entzündliche Hauterkrankungen. 

 

Quellangaben

Altmeyer, P : Atopische Handdermatitis (27.11.2019); 
Abgerufen am 16.11.2022 von www.altmeyers.org



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