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Die größten Mythen rund um Hautkrebs

Und was wirklich dahinter steckt

Veröffentlicht: 18.04.2023
Weißer+Hautkrebs

Hautkrebs ist ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko, das in den letzten Jahren zum Glück vermehrt Aufmerksamkeit bekommt. Leider kursieren neben vielen hilfreichen Informationen auch falsche Vorstellungen und Mythen über die ernstzunehmende Krankheit. Unser Ärzteteam teilt sein Wissen über die häufigsten Aussagen rund um Hautkrebs.

Die größten Mythen rund um Hautkrebs

1. Hautkrebs betrifft nur ältere Menschen

Fakt ist, dass Hautkrebs Menschen jeden Alters treffen kann. Während das Risiko mit zunehmendem Alter steigt, sind auch junge Erwachsene und sogar Kinder nicht immun gegen Hautkrebs. Daher ist es wichtig, regelmäßig die Haut auf Veränderungen zu überprüfen, unabhängig vom Alter.

2. Hautkrebs betrifft nur sonnenverbrannte Haut

Hautkrebs kann durch übermäßige Sonneneinstrahlung verursacht werden. Dabei steigt das Risiko, je heller der Hauttyp ist. Aber auch Menschen mit dunklerer Hautfarbe sind gefährdet. Selbst wenn Deine Haut selten Sonnenbrände erleidet, bedeutet das nicht, dass Du kein Risiko hast. Regelmäßiger Sonnenschutz ist für alle Hauttypen unerlässlich.

3. Wenn ein Leberfleck nicht juckt oder blutet, ist er sicher

Nicht alle verdächtigen Hautveränderungen verursachen Juckreiz oder Blutungen. Ein harmlos aussehender Leberfleck kann dennoch bösartig sein. Verlass Dich nicht nur auf äußere Symptome – jeder verdächtige Fleck sollte von einem Dermatologen untersucht werden.

4. Solarien sind sicherer als natürliche Sonnenstrahlung

Solarien sind keineswegs sicherer als natürliche Sonnenstrahlung. Tatsächlich erhöht der regelmäßige Besuch von Solarien das Hautkrebsrisiko erheblich. Die künstliche UV-Strahlung in Solarien ist genauso schädlich wie die natürliche Sonne.

5. Nur Melanom ist gefährlich, andere Hautkrebsarten sind harmlos

Alle Formen von Hautkrebs sind ernstzunehmend. Während das Melanom besonders aggressiv sein kann, sind auch Basalzellkarzinome und Plattenepithelkarzinome gefährlich, wenn sie nicht rechtzeitig erkannt und behandelt werden. Früherkennung und angemessene Behandlung sind bei allen Hautkrebsarten entscheidend

6. Ich kann keinen Hautkrebs bekommen, da niemand in meiner Familie betroffen ist

Genetik kann eine Rolle beim Hautkrebsrisiko spielen, aber es ist längst nicht der einzige Faktor. Auch Umweltbelastungen und vor allem übermäßige UV-Exposition können das Risiko erhöhen. Selbst wenn es in Deiner Familie keinen Fall von Hautkrebs gibt, solltest Du dennoch Vorsichtsmaßnahmen treffen.

7. Einmal Hautkrebs gehabt, immer Hautkrebs

Die Diagnose Hautkrebs bedeutet nicht zwangsläufig, dass Du immer wieder Hautkrebs bekommen wirst. Mit angemessener Behandlung und sorgfältiger Nachsorge kannst Du das Rückfallrisiko minimieren. Regelmäßige Hautuntersuchungen sind entscheidend, um frühzeitig eventuelle Veränderungen zu erkennen.

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Über den Autor
Dr. med. Sebastian Pfeifer ist Facharzt für Dermatologie, einer der Gründer der digitalen Hautarzt-App DERMAFY und Spezialist für Hautkrebserkrankungen.
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Dr. med. Sebastian Pfeifer
Dr. med. Sebastian Pfeifer ist Facharzt für Dermatologie, einer der Gründer der digitalen Hautarzt-App DERMAFY und Spezialist für Hautkrebserkrankungen.
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