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Die Haut in den Wechseljahren

Wie die optimale Pflege aussieht

Veröffentlicht: 25.01.2024
Die Haut in den Wechseljahren

Die Wechseljahre sind ein natürlicher Teil des Lebens einer jeden Frau und markieren den Übergang von der fruchtbaren Phase zur Unfruchtbarkeit. Während dieser Zeit durchläuft der weibliche Körper verschiedene hormonelle Veränderungen, die sich auch auf die Haut auswirken können.

Im folgenden Blogbeitrag erklärt Dir unser Ärzteteam, wann die Menopause eintritt, inwieweit sich die Haut verändert und wie Du sie mit der optimalen Hautpflege unterstützt.

Wann und wie lange dauern die Wechseljahre?

Die Wechseljahre treten in der Regel zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr einer Frau auf. Der genaue Zeitpunkt kann jedoch individuell variieren. Die Phase der Wechseljahre kann mehrere Jahre dauern und ist in drei Hauptphasen unterteilt:

  1. Perimenopause: Dies ist die Übergangsphase vor den eigentlichen Wechseljahren. In dieser Zeit beginnen die Eierstöcke allmählich, weniger Hormone als Östrogen und Progesteron zu produzieren. Dies kann zu unregelmäßigen Menstruationszyklen und ersten Symptomen wie Hitzewallungen führen.
  2. Menopause: Die Menopause wird offiziell dann diagnostiziert, wenn eine Frau ein ganzes Jahr lang keine Menstruationsblutung mehr hatte. Dies markiert das Ende der fruchtbaren Phase.
  3. Postmenopause: Die Zeit nach der Menopause wird als Postmenopause bezeichnet. In dieser Phase stabilisieren sich die Hormonspiegel auf einem niedrigeren Niveau, und viele der Wechseljahresbeschwerden können allmählich abklingen.

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Hautveränderungen in den Wechseljahren

Die abnehmenden Hormonspiegel in den Wechseljahren können sich auf die Hautgesundheit auswirken. Hier sind einige typische Veränderungen, die auftreten können:

Trockenheit: Die Haut neigt dazu, weniger Feuchtigkeit zu speichern, was zu Trockenheit und einem zunehmend fahlen Teint führen kann.

Elastizitätsverlust: Der Rückgang von Kollagen und Elastin kann die Haut an Elastizität und Straffheit verlieren lassen, was zu Faltenbildung führen kann.

Dünner werdende Haut: Die Haut kann dünner werden, was sie anfälliger für Verletzungen und Hautirritationen macht.

Hitzewallungen und Rötungen: Hitzewallungen können vorübergehend zu einer Erweiterung der Blutgefäße in der Haut führen, was Rötungen und ein Hitzegefühl verursachen kann.

Optimale Hautpflege in den Wechseljahren

Um die Haut während der Wechseljahre optimal zu pflegen und mögliche Hautprobleme zu minimieren, empfehlen wir Dir folgende Schritte:

  • Feuchtigkeitsspendende Hautpflege: Wähle feuchtigkeitsspendende Produkte, die Deine Haut mit ausreichend Feuchtigkeit versorgen. Cremes und Seren mit Hyaluronsäure sind besonders wirksam, um die Feuchtigkeit einzuschließen und Trockenheit zu bekämpfen.

  • Antioxidantien und Kollagen: Produkte mit Antioxidantien wie Vitamin C und E sowie solche, die Kollagen und Elastin unterstützen, können die Hautelastizität verbessern und vorzeitiger Hautalterung entgegenwirken.

  • Sonnenschutz: Ein Sonnenschutz mit mindestens LSF 30 ist unerlässlich, um die Haut vor schädlichen UV-Strahlen zu schützen und vorzeitige Faltenbildung zu verhindern.

  • Schonende Reinigung: Verwende milde Reinigungsprodukte, um die Haut nicht zusätzlich auszutrocknen. Vermeide aggressive Peelings und alkoholhaltige Produkte.

  • Gesunde Lebensweise: Eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Wasser trinken, regelmäßige Bewegung und der Verzicht auf Rauchen können ebenfalls dazu beitragen, die Hautgesundheit zu unterstützen.

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Über den Autor
Dr. med. Sebastian Pfeifer ist Facharzt für Dermatologie, einer der Gründer der digitalen Hautarzt-App DERMAFY und Spezialist für Hautkrebserkrankungen.
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Dr. med. Sebastian Pfeifer
Dr. med. Sebastian Pfeifer ist Facharzt für Dermatologie, einer der Gründer der digitalen Hautarzt-App DERMAFY und Spezialist für Hautkrebserkrankungen.
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