Was ist der Unterschied zwischen Kopfgneis und Milchschorf?

Als frisch gebackene Eltern kann man schnell in Panik geraten, wenn das neugeborene Baby Hautprobleme hat. Es gibt jedoch zwei häufige Hauterkrankungen, die bei Babys auftreten können: Kopfgneis und Milchschorf. Obwohl sie ähnliche Symptome aufweisen, sind sie unterschiedliche Erkrankungen.

 

Was ist Kopfgneis?

Kopfgneis (auch infantile Seborrhoe) ist eine harmlose, aber lästige Hauterkrankung, die bei Säuglingen im Alter von 2-3 Wochen bis 3 Monaten auftritt. Es wird angenommen, dass Kopfgneis aufgrund einer Überproduktion von Talgdrüsen auf der Kopfhaut entsteht. Dadurch entsteht eine gelbliche, schuppige Schicht auf der Kopfhaut, die auch gerötet sein kann. Obwohl Kopfgneis in der Regel auf der Kopfhaut auftritt, kann es in seltenen Fällen auch auf anderen Körperbereichen wie dem Gesicht, dem Hals und den Windelbereichen auftreten.

 

Was ist Milchschorf?

Milchschorf (auch atopisches Ekzem oder Neurodermitis im Babyalter) ist eine chronische Hauterkrankung, die durch eine Überempfindlichkeitsreaktion des Körpers ausgelöst wird. Es tritt normalerweise in den ersten 6 Lebensmonaten auf und wird durch Juckreiz, Hautrötungen, Schwellungen und Schuppenbildung gekennzeichnet.

 

Was ist der Unterschied zwischen Kopfgneis und Milchschorf?

Kopfgneis und Milchschorf ähneln sich aufgrund ihrer schuppigen und gelblichen Erscheinung. Der Hauptunterschied liegt jedoch in der Ursache und den betroffenen Bereichen. Kopfgneis entsteht durch eine Überproduktion von Talgdrüsen auf der Kopfhaut, während Milchschorf eine Überempfindlichkeitsreaktion des Körpers ist. Milchschorf tritt auch an verschiedenen Körperstellen auf, während Kopfgneis in der Regel auf die Kopfhaut beschränkt ist. Kopfgneis kann in den ersten Lebensmonaten oder bis zum Alter von drei Jahren auftreten und kann in einigen Fällen länger anhalten. Milchschorf tritt normalerweise in den ersten Lebensmonaten auf und kann bis zu einem Jahr andauern.

 

Was kann man gegen Kopfgneis tun?

Kopfgneis verschwindet normalerweise von selbst innerhalb von einigen Wochen oder Monaten. Es gibt jedoch einige Dinge, die man tun kann, um den Heilungsprozess zu beschleunigen und das Auftreten von Kopfgneis zu reduzieren. Dazu gehört das regelmäßige Waschen der Kopfhaut mit Baby-Shampoo und das Entfernen der Schuppen mit einer weichen Bürste oder einem Kamm. Es ist auch wichtig, die Kopfhaut des Babys trocken zu halten und das Tragen von eng anliegenden Mützen zu vermeiden.

 

Was kann man gegen Milchschorf tun?

Milchschorf kann nicht geheilt werden, aber es gibt Behandlungsmöglichkeiten, um die Symptome zu lindern und den Juckreiz zu reduzieren. Dazu gehört das Auftragen von feuchtigkeitsspendenden Cremes oder Salben auf die betroffenen Stellen. In einigen Fällen kann der Arzt auch kortikosteroidhaltige Cremes oder Antihistaminika verschreiben, um die Entzündung zu reduzieren. Es ist jedoch wichtig, den Arzt zu konsultieren, bevor man irgendwelche Medikamente anwendet.

Falls Dein Kind unter einem juckenden Ausschlag, gerötetem Windelbereich, Symptomen der Hand-Fuß-Mund-Krankheit oder chronischen Hautveränderungen leidet, bist Du nicht allein. Bei Babys und Kleinkindern können Hautveränderungen innerhalb weniger Stunden auftreten – und das oft am Wochenende. Als besorgte Eltern möchtest Du Deinem Baby natürlich schnell helfen und wissen, was mit der Haut los ist. Leider können Kinder- und Hautärzte aufgrund begrenzter Kapazitäten oft keinen Termin in kurzer Zeit anbieten. Die Behandlung über unsere Hautarztapp DERMAFY ermöglicht es Dir, das Hautleiden Deines Kindes von zu Hause aus fachärztlich behandeln zu lassen und sich den Weg in die ortsansässige Praxis sparen zu können. Unsere Dermatologen erstellen aufgrund von Deinen Bildern & einem aussagekräftigen Fragebogen eine ausführliche Diagnose und den individuellen Behandlungsplan für Dein Kind innerhalb von nur 24 Stunden. Mehr dazu erfährst Du hier.

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Dr. Frederic Pfeifer

Autor

Verfasst von Dr. med. Frederic Pfeifer

Dr. med. Frederic Pfeifer ist Facharzt für Dermatologie, Gründer der Online Hautarztapp DERMAFY und Spezialist für entzündliche Hauterkrankungen.

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