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Melasma

Auch bekannt als: Pigmentierung,Chloasma, Chloasma cachecticorum, Chloasma climacterium, Chloasma gravidarum, Chloasma hormonale, Chloasma medicamentosum, Chloasma traumaticum, Chloasma uterinum, Schwangerschaftsflecken

ICD-Code: L81.1
Melasma
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Definition:

Was ist ein Melasma?

Melasmen, besser bekannt als Pigmentierungen sind in der Regel erworbene bräunlich bis tiefbraune-braun graue Flecken, die sich normalerweise auf dem Gesicht, insbesondere der Stirn, Wangen, Schläfen und Unterkiefer-Region verteilen können. Form und Größe können individuell variieren. Melasmen sind ungefährlich und bedürfen keinerlei Behandlung. Sie können innerhalb von Jahren wieder verblassen oder sich in ihrer Farbe intensivieren. Sie entstehen durch eine Überproduktion des Hautfarbstoffes Melanin, was z. B. während der hormonellen Veränderungen in der Schwangerschaft passieren kann.

Im folgenden Artikel erklären Dir unsere Fachärzt:innen, welche typischen Symptome bei dieser Erkrankung auftauchen, welche Ursachen sie hat und welche Möglichkeiten der Behandlung es gibt.

Symptome:

Wie sieht ein Melasma aus?

Melasmen erkennt man klassischerweise an ihrer braun, teilweise braungrauen bis tiefbraunen Farbe, die mal heller oder dunkler erscheinen kann. Im Aussehen gleichen sie unregelmäßigen Flecken, die verteilt über das gesamte Gesicht auftreten können. Betroffen sind vor allem die Stirn, die Wangen, Oberlippe, Schläfen oder die Unterkiefer-Region. Größe und Form können individuell variieren. Melasmen sind immer flach, lassen sich aber gut von der restlichen Haut abgrenzen. Sie können sich nach einiger Zeit (einigen Jahren) wieder zurückbilden oder sich auch in ihrer Pigmentierung intensivieren.

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Diagnose:

Wie erkennt man ein Melasma?

Melasmen lassen sich in der Regel einfach anhand ihres typischen Aussehens erkennen. Die Diagnose erfolgt daher als Blickdiagnose. Selbstverständlich wird Dein Arzt Dich zu Deiner bisherigen Krankengeschichte (Anamnese) befragen, um bereits erste Ursachen zur Entstehung der Melasmen zu finden, beispielsweise durch eine vorangegangene Schwangerschaft. Besteht Unklarheit, was die Diagnose betrifft, kann mithilfe eines Dermatoskop (eine spezielle Lupe mit Licht), die Melasmen genauer untersucht werden und so eine sichere Diagnose gestellt werden.

Beispielbilder:

So sieht ein Melasma aus

Ursachen:

Wie entsteht ein Melasma?

Melasmen entstehen durch eine Überproduktion des Hautfarbstoffes Melanin. Dieser Farbstoff ist verantwortlich für die Hautfarbe, die Haarfarbe oder die Augenfarbe. Je höher die Melanin Konzentration, desto dunkler die Färbung. Da das Gesicht in der Regel die höchste Anzahl an Melanozyten (pigmentbildende Zellen) aufweist, entstehen Melasmen hier auch am häufigsten. Der häufigste Auslöser von Melasmen bei Frauen ist durch hormonelle Veränderungen in der Schwangerschaft (40 %). Folgende Auslöser können aber auch verantwortlich für eine Überproduktion von Melanin und infolgedessen die Entstehung von Melasmen sein:

  • erhöhte UV-Exposition (Sonneneinstrahlung)
  • genetische Veranlagung
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Medikamente 
  • Kosmetika

 

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Ansteckung:

Ist ein Melasma ansteckend?

Nein, ein Melasma ist weder ansteckend noch auf andere Menschen übertragbar. Es wird nicht durch eine Infektion mit Viren, Bakterien oder anderen Erregern ausgelöst. Es handelt sich um eine harmlose Hautveränderung.

Komplikationen:

Ist ein Melasma gefährlich?

Melasmen sind ungefährlich und stellen keinen Grund zur Sorge dar. In den meisten Fällen verschwinden sie nach gewisser Zeit von alleine. Sie verursachen keine Komplikationen, können allerdings aus ästhetischen Gründen stören.

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Dr. Frederic Pfeifer

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Therapie:

Was kann man gegen ein Melasma tun?

Melasmen bedürfen aus medizinischer Sicht keiner Therapie, da sie ungefährlich und harmlos sind. Sie können innerhalb von Jahren auch wieder verschwinden oder sich in ihrer Farbe verstärken. Allgemeine Behandlungsmöglichkeiten sind vor allem:

  • Schutz vor Sonnenlicht mit Sonnencreme oder schützender Kleidung.
  • Das Absetzen von Medikamenten, die Melasmen auslösen  (sollte nur in Absprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen).
  • Melasmen können mit Camouflage-Make-up abgedeckt werden.

Bestehen Melasmen weiterhin und werden sie als ästhetisch störend empfunden, gibt es die Möglichkeit, sie durch bestimmte Cremes und Salben, die die Haut bleichen, zu verbessern. Außerdem können mithilfe von chemischen Peelings oder Glykolsäure erfolgreiche Ergebnisse verzeichnet werden. Invasivere Verfahren wie eine Laserbehandlung oder die Anwendung der sogenannten Kryochirurgie, bei der das Melasma vereist wird, können ebenfalls verwendet werden, um die Melasmen zu entfernen. Hier sollte allerdings zuvor immer eine Rücksprache mit dem Arzt stattfinden, der über mögliche Risiken der Behandlung aufklären kann.

 

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Über den Autor
Dr. med. Marta Berger ist Fachärztin für Dermatologie und spezialisiert auf die Bereiche Telemedizin, ästhetische Dermatologie, Dermatochirurgie und Lasertherapie.
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