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Hornzipfel

Auch bekannt als: Hirsutoide Penispapillome, Papillomatosis penis, Pearly penile papules, Angiofibrom, Fibropapillom

ICD-Code: D29.0
Hornzipfel (Hirsutoide Penispapillome)
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Definition:

Was ist ein Hornzipfel?

Bei Hornzipfeln handelt es sich um gutartige Hautveränderungen, die normalerweise im Genitalbereich, insbesondere am Rand der Eichel oder der Penisvorhaut auftreten. Sie können sowohl einzeln als auch mehrfach auftreten und verursachen keine Beschwerden, können aber als kosmetisch störend gesehen werden. Hornzipfel befinden sich bei ungefähr 14 % aller Männer. Therapieoptionen sind beispielsweise eine Laser- oder Kryotherapie.

Im folgenden Artikel erklären Dir unsere Fachärzt:innen, welche typischen Symptome bei dieser Erkrankung auftauchen, welche Ursachen sie hat und welche Möglichkeiten der Behandlung es gibt.

Symptome:

Wie sieht ein Hornzipfel aus?

Typisch für Hornzipfel sind kleine, gutartige, ca. 1 bis 3 mm große Hautgebilde mit einer warzenartigen oder zapfenförmigen Form. Sie befinden sich normalerweise am Rand der Eichel oder auf der inneren Vorhaut des Penis, eher seltener sind auch andere Stellen im Genitalbereich betroffen. Sie können sowohl einzeln als auch in Gruppen auftreten und sind in der Regel symmetrisch angeordnet. Hornzipfel weisen eine weißlich-rote Farbe auf, können aber auch die gleiche Farbe wie die umliegende Haut haben. Sie verursachen normalerweise keine Schmerzen oder andere Beschwerden.

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Diagnose:

Wie erkennt man einen Hornzipfel?

Bei Verdacht auf einen Hornzipfel wird Dein behandelnder Arzt Dich gründlich körperlich untersuchen und Deine bisherige Krankengeschichte inklusive aktueller Symptome aufnehmen. In der Regel ist ein Hornzipfel durch eine einfache Blickdiagnose schnell zu diagnostizieren. Bestehen trotz dessen noch Zweifel oder Unklarheiten, kann eine Biopsie, das heißt, eine Gewebeprobe genommen werden, um bösartige Veränderungen auszuschließen. Diese erfolgt schmerzlos durch eine lokale Betäubung.

Beispielbilder:

So sieht ein Hornzipfel aus

Ursachen:

Wie entsteht ein Hornzipfel?

Wie es zu Hornzipfeln kommen kann, ist bis heute nicht vollständig wissenschaftlich geklärt. Es wird aber vermutet, dass es mehrere Risikofaktoren gibt, die eine Entstehung von Hornzipfeln begünstigen. Diese sind:

  • Genetische Veranlagung
  • Alter (im Erwachsenenalter steigt das Risiko, dass sich Hornzipfel entwickeln).
  • Hormonelle Veränderungen
  • Reibung, Mikrotraumata und Hautreizung: Hornzipfel entwickeln sich häufig an Stellen, an denen die Haut erhöhter Reibung oder Reizung ausgesetzt ist. Dieser wiederholte Reibungsstress kann zu abnormalem Hautwachstum und der Bildung von Hornzipfeln führen.

 

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Ansteckung:

Ist ein Hornzipfel ansteckend?

Nein, Hornzipfel sind ungefährlich und nicht ansteckend. Sie werden nicht durch Infektionen mit Bakterien oder anderen krankmachenden Erregern hervorgerufen. Außerdem können sie nicht auf andere Menschen übertragen werden.

Komplikationen:

Ist ein Hornzipfel gefährlich?

Ein Hornzipfel ist normalerweise eine ungefährliche Hautveränderung und verursacht keine Komplikationen. Außerdem besteht kein Risiko einer bösartigen Veränderung, wie z. B. Hautkrebs. Mitunter kann es allerdings bei betroffenen Patienten zu einem hohen psychischen Leidensdruck kommen und der Hornzipfel wird kosmetisch als sehr störend empfunden. Die Entfernung erfolgt in der Regel ebenfalls komplikationslos. In den ersten Tagen nach der Entfernung kann es unter Umständen zu leichten Schwellungen und Blutergüssen kommen. Wird ein Hornzipfel allerdings nicht vollständig entfernt, ist es möglich, dass dieses an gleicher Stelle nachwächst.

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Dr. Frederic Pfeifer

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Therapie:

Was kann man gegen einen Hornzipfel tun?

Eine Behandlung ist in der Regel nicht notwendig, da es sich um eine gutartige Hautveränderung handelt. Sie kann aber, wenn gewünscht, aus ästhetischen Gründen durchgeführt werden. Dies kann besonders gut durch eine Laserbehandlung, mithilfe von Kryochirurgie (Verreisen) oder der Entfernung mit einer elektrischen Schlinge durchgeführt werden. In der Regel erfolgt die Entfernung ohne Narbenbildung. Eine weitere Option bietet die Entfernung durch eine lokale Exzision, also die chirurgische Entfernung. Hierbei wird der Bereich um den Hornzipfel betäubt und anschließend im Ganzen herausgeschnitten bzw. chirurgisch entfernt. Allerdings kann diese Methode zu einer Narbenbildung führen.

Wirkstoffe:

Was hilft gegen einen Hornzipfel?

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Über den Autor
Dr. med. Marta Berger ist Fachärztin für Dermatologie und spezialisiert auf die Bereiche Telemedizin, ästhetische Dermatologie, Dermatochirurgie und Lasertherapie.
Quellangaben

Altmeyer, P.: Hirsuties papillaris penis (11.07.2020) | Abgerufen am 11.08.2023 auf www.altmeyers.org

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Dr. med. Marta Berger ist Fachärztin für Dermatologie und spezialisiert auf die Bereiche Telemedizin, ästhetische Dermatologie, Dermatochirurgie und Lasertherapie.
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Dr. med. Marta Berger ist Fachärztin für Dermatologie und spezialisiert auf die Bereiche Telemedizin, ästhetische Dermatologie, Dermatochirurgie und Lasertherapie.
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