Panthenol

Auch bekannt als: Provitamin B5, Dexpanthenol, D-Panthenol, Pantothenylalkohol, Bepanthen®, Bepanthol®

Definition:

Was ist Panthenol?

Auch: Provitamin B5, Dexpanthenol, D-Panthenol, Pantothenylalkohol, Bepanthen®, Bepanthol®

Panthenol gehört zu den Vitaminen. Genauer gehört es zu einer Form von Provitamin B5 und findet seinen therapeutischen Einsatz in der Behandlung von Wunden und Verletzungen, zur Behandlung von Schleimhautverletzungen und zur Hautpflege. Es ist daher für gewöhnlich in Wund und Heilsalben zu finden. Panthenol kann in Form von kosmetischen und medizinischen Cremes, Lotionen, Gels oder Shampoos angewendet werden, je nach therapeutischem Ziel. In der täglichen Hautpflege wirkt es beruhigend, antientzündlich und feuchtigkeitsspendend. Panthenol ist ohne Rezept erhältlich und kann bedenkenlos von Schwangeren angewendet werden.

Indikatoren: Für was wird Panthenol verwendet?

Panthenol wird in der Dermatologie normalerweise zur unterstützenden Behandlung von Wunden und Verletzungen eingesetzt, kann aber auch zur täglichen Hautpflege in Form von Gels, Cremes, Salben oder Lotionen verwendet werden. Es wird unter anderem bei folgenden Hauterkrankungen angewendet:

Wirkstoffklasse:

Zu welcher Stoffgruppe gehört

Panthenol?

Panthenol gehört zu dem Provitamin B5. Dieses gehört zur Gruppe der Vitamine. Sie können allerdings abhängig von ihrem therapeutischen Einsatz in Wirkstärke, Wirkungsweise und Anwendung (Creme, Salbe, Lotion usw.) variieren.

 

Wirkungsweise:

Wie wirkt Panthenol?

Panthenol entfaltet seine Wirkung, indem es die Hautbarriere stärkt und die Elastizität verbessert. Außerdem wirkt es bei der Behandlung von Wunden und Verletzungen, indem es die Zellneubildung fördert. Dies geschieht durch die Umwandlung von Provitamin zu Vitamin B5. Vitamin B5 hilft bei der Bildung von Coenzym A, was für die Zellneubildung und Hautregeneration verantwortlich ist. Weiterhin wirkt Panthenol antientzündlich, beruhigend und feuchtigkeitsspendend.

 

Nebenwirkungen:

Welche unerwünschten Nebenwirkungen können bei Panthenol auftreten?

Die Nebenwirkungen in der Behandlung mit Panthenol variieren abhängig von ihrer Anwendungsform und Dosierung. Bei der lokalen Anwendung in Form von Lotionen, Cremes oder Salben kann es sehr selten zu leichten Hautirritationen wie Brennen, Juckreiz, Trockenheit, Hautschuppung oder Rötung kommen. Im Allgemeinen ist Panthenol zur äußerlichen Anwendung, aber gut verträglich und für jeden Hauttyp geeignet.

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Anwendung & Dosierung:

Wie wird Panthenol angewendet?

Panthenol wird zur äußerlichen Behandlung in Form von Lotion, Salbe oder Creme oder Shampoo verwendet. Es sollte 1-2 mal täglich, beispielsweise morgens und abends dünn, auf das erkrankte Hautareal aufgetragen werden. Panthenol kann zur längerfristigen Therapie und zur täglichen Hautpflege über mehrere Monate angewendet werden. Generell richtet sich die Anwendung und Dauer nach dem therapeutischen Ziel und dem Schweregrad der Erkrankung.

 

Kontraindikation:

Für wen ist Panthenol nicht geeignet?

Panthenol ist sehr gut verträglich und darf bedenkenlos von jedem und bei jedem Hauttyp verwendet werden. Es besteht außerdem keine Einschränkung für Schwangere.

 

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Dr. Frederic Pfeifer

Autor

Verfasst von Dr. med. Frederic Pfeifer

Dr. med. Frederic Pfeifer ist Facharzt für Dermatologie, Gründer der Online Hautarztapp DERMAFY und Spezialist für entzündliche Hauterkrankungen.

Quellangaben
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